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Einen TT so zu pflegen, dass er langes Haar entwickelt und eine gepflegte Erscheinung darstellt, ist eine Aufgabe, die der Hundehalter erst lernen muss. Bis sich der Hund voll entwickelt hat und erwachsen ist, vergehen bei vielen Tibet Terriern mehr als vier Jahre. Der Grad zwischen "Föntölchen" und Hund mit Ursprungscharakter ist schmal und Geschmackssache. Der TT hat trotz seines Fells Anspruch auf seinen freien Auslauf durch die Wiesen, Felder und Pfützen, gönnen Sie ihm also sein hundgerechtes Leben. Zeitgleich soll er die volle Pracht seiner Rasse zeigen. Das bedeutet einen nicht zu unterschätzenden Zeitaufwand der Pflege und der Pflegemittel, die keinesfalls übertrieben werden soll, dennoch aber Zeit und Geld kosten. Zwei Stunden in der Woche für das "Grooming" eines Tibet Terriers müssen eingerechnet werden. Manchmal, gerade in der Pupertät, auch mehr. Wer vorhat, seinen Liebling von vornherein scheren zu lassen, sollte überlegen, ob er sich für die richtige Hunderasse interessiert. Ein geschorener Tibi büsst nicht an Charakterstärke ein und ist allemal besser, als ein gestörtes Verhältnis zur Bürste und Hundehalter. Ich habe schon einige hübsch geschnittene Vertreter gesehen. Dennoch sollte der Grundgedanke und Wille zur Pflege schon bestehen, meine ich. Wichtig ist, dass schon der Welpe die Fellpflege als Wellnessprogram kennenlernt, das er zu schätzen weiß.
Ein junger Hund braucht in den ersten Wochen eigentlich nur zwischendurch und aus hygenischen Gründen, eine "Unterbodenwäsche". Das reicht. Gebadet werden muss das Baby, wenn es nicht zur Show geht, noch nicht. In dieser Zeit sollte er aber durchaus an die Körperpflege gewöhnt werden. Ihr Züchter zeigt Ihnen, wie es geht.
Beginnt der Haarwechsel kann der stolze Tibi-Halter zeigen, was er inzwischen über die Haarpflegetechnik gelernt hat. Er weiß, dass es sich um eine intensive, aber doch lohnende Arbeit handelt. Einmal durch diese paar Wochen durch, beschränkt sich das Grooming auf das normale Maß.
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