Tibet Terrier aus Gladbeck

“Immer der Nase nach”

Eine ganz kurze Rasseinfo

Der Tibet Terrier, der keiner ist.

Seine Heimat ist das Hochplateau von Tibet, dem Himalaya, wo man seine Spuren über 2000 Jahre zurückverfolgen konnte.

Während seine kleineren, tibetischen Artgenossen gehegt und gepflegt wurden, wurde der Tibet Terrier als Arbeitshund eingesetzt, der den großen Do Khiy beim Bewachen der Höfe und Herden unterstützte Mit seinen Menschen, den Bauern und Viehzüchtern, lebte er in extremen Klimaverhältnissen, kurzen warmen Sommern und langen, stürmischen Wintern. Er entwickelte sein langes Fell zum Schutz vor der Sonne und dem Schnee, der Kälte und dem Eis. Seine Pfoten sind flach und breit, um durch den Schnee zu kommen und seine Krallen flexibel, um die felsigen, steilen Berge zu erklettern.

Aufgrund seiner engen Anbindung an die tibetischen Bauern, ist der Tibet Terrier ein ideales Familienmitglied. Keinesfalls sollte ein Tibet Terrier zu lang am Tag allein gelassen, oder gar ausgeschlossen werden. Er ist ein idealer Begleiter, der überall hin mit möchte.

Nach Europa kam der Tibet Terrier, der besser Tibet Apso ( apso- viel Haar) genannt würde, nachdem die englische Arztin Agnes Greig, wahrscheinlich für eine erfolgreiche Behandlung, zwei Tiere von einer Patientin geschenkt bekam.

In den 20er Jahren, nach ihrer Rückkehr nach England, begann Mrs Greig, die Zucht der tibetischen Hunde und so wurde aus dem Tibet-Hüte-und Arbeitshund, ein Terrier, als sie ihre Hunde im Kennelclub anerkennen ließ.

Dieser Irrtum ist diesem lebensfrohen Hund jedoch herzlich egal und solange er nur mittendrin sein darf, ist er ein ideales Mitglied von aktiven und weniger aktiven Menschen, denn er kann sich gut jeder Lebensphilosophie anpassen.

Er liebt allerdings die Herausforderung und ein bisschen Denksport und auch Agility. Er ist wachsam, jedoch kein Kläffer. Das Fell ist als Junghund zeitweise pflegeintensiv, doch eine wahre Augenweide, wenn er aus den Kinderschuhen herausgewachsen ist. Seine Lebenserwartung ist hoch und so kann man sich auf viele schöne Jahre mit einem fröhlichen Begleiter freuen.

 

© Regina Heinen

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